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Gemeinde Kaiserstuhl

Hafenerweiterung / Hafenanlage

Im 2014 lancierten wir das Projekt Erweiterung Hafen Kaiserstuhl. Mittlerweile schreiben wir 2020. In der Zwischenzeit ist im Rahmen dieses Projekts einiges geschehen. Alleine im letzten Jahr erstellten wir die gesetzlich geforderte Umweltverträglichkeitsprüfung und lieferten für eine Ausnahmebewilligung von Bauten in der Wasserschutzzone ein weiteres hydrologisches Gutachten nach. Experten aller Couleur prüften das Projekt minuziös auf allerlei Einwirkungen auf dessen Umfeld. Schliesslich kamen sie zum Schluss: Das Projekt in seinem vollen Ausmass zu bewilligen. Damit werden wir alle geplanten Liegeplätze bauen können. Eine entsprechende Planungssitzung hat bereits stattgefunden und die Termine stehen soweit fest. So sind wir heute doch recht zuversichtlich, dass wir die Erweiterung des Hafens auf die kommende Boot-Saison in Betrieb nehmen können.

Umweltverträglichkeitsprüfung
Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung beobachteten Physiker, Bio-, Geo- und Hydrologen den bestehenden Hafen und den Perimeter des neuen Stegs während eines Jahres auf allfällig mögliche Umwelteinflüsse. Dabei standen vor allem die Grossbachmuscheln im Fokus, aber auch Libellen und Phalaridions (Ufergras) fanden ihre Berücksichtigung. Es gilt beim Bau des neuen Hafens auf diese Lebewesen und Pflanzen Rücksicht zu nehmen.

Ebenso sind für den Eingriff in die Natur – als Gegenleistung quasi – Ersatzmassnahmen zu ergreifen. Wir werden als ökologische Ausgleichsmassnahme 10 Nistkästen für Fledermäuse rheinabwärts installieren. Da eine Verankerung des Hafens in einer Wasserschutzzone zu liegen kommt, musste für dessen Unbedenklichkeit gegenüber dem Grundwasser ein zusätzliches hydrologisches Gutachten erstellt werden, welches attestiert, dass das Versetzen eines Betonblocks in dieser Zone keinerlei Einfluss auf das Grundwasser hat und somit bewilligt werden kann. Dazu allerdings musste die Konstruktion des schwimmenden Stegs und dessen Verankerung nochmals geändert und die Bauten auf ein Minimum reduziert werden.

Verlosung der letzten Liegeplätze
Da wir nun die geplante Anzahl Liegeplätze bauen können, wurden auch die restlichen 6 Liegeplätze verlost. Wir konnten die betreffenden Personen über deren Losglück
beziehungsweise -pech bereits informieren.

Bauprojekt & Planung
Da nun dem Schwimmsteg nichts mehr im Wege steht, wurde das Kick-Off Meeting mit den diversen Unternehmern durchgeführt. Dabei konnte folgendes Bauprogramm erstellt werden:

Bauprogramm
Voraussichtlicher Baustart: Montag, 12.10.2020
Woche 1: Evakuation der Bachmuscheln, Schutzvorkehrungen für die Gräser und Bauarbeiten
für die Fundamente

Woche 2 + 3: Errichtung des neuen Schwimmstegs Voraussichtliches Bauende:
Mitte November 2020

Während derselben Zeit werden die Arbeiten am Bunker als Aussichtsplattform eingeplant.

Armee-Bunker
Nachdem die Baubewilligung für den neuen Schwimmsteg nun Realität geworden ist, wird Kaiserstuhl den am Hafen liegenden Bunker aus dem 2. Weltkrieg kaufen. Damit dies umgesetzt werden kann, muss allerdings noch ein Gesuch zur Umnutzung der Innenräume an den Kanton eingereicht werden. ArmaSuisse ist bereits informiert und unterstützt den Verkauf sowie die Umnutzung. Wir errichten eine Aussichtsplattform für Spaziergänger auf dem Dach des Bunkers mit einer wunderbaren Sicht über die Hafenanlage, hin zum Schloss Rotwasserstelz und schliesslich hinüber zu Nepomuk und seiner Rheinbrücke.

Hauptmietvertrag
Nach Massgabe des Vorvertrags werden nun die Hauptverträge mit den neuen Mietern abgeschlossen. Die Verwaltung2000 wird in den nächsten Wochen mit den Mietverträgen auf die neuen Liegeplatznutzer zukommen.



Datum der Neuigkeit 30. Aug. 2020
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